FilkContinental 2003 auf der Freusburg

Montag

Der Conblues hat mich wieder. Aufstehen. Frühstücken. Packen. Die Betten abziehen, und wissen, daß jeden Moment einer von uns verschwindet … Ich hasse die Montage der FilkContinentals, aber der einzige Weg, sie zu vermeiden, ist, schon am Freitag zu fahren, und das will ich noch weniger.

Die Orga rotierte und stellte den Shuttleplan auf für alle, die zum Bahnhof müssen. Ich muß Richtung Siegen, alle anderen müssen nach Betzdorf. Niemand nach Siegen? Niemand außer mir nach Siegen? Muß ich ganz allein und einsam nach Siegen?

Peredar muß zurück nach Aachen. Richtung Betzdorf, zweite Fuhre. Es wird mindestens eine Woche sein, bis ich ihn wiedersehe, aber um andere weine ich mehr – bis ich sie wiedersehe, dauert es ein Jahr. Mindestens, wenn überhaupt. Lebwohl, Steve. Lebwohl, Heather. Ich verdanke euch viel. Ich werde euch nicht vergessen …

Noch ein letzter Kontrollgang ins Zimmer. Ist auch nichts liegengeblieben? Plötzlich ist es so warm. Die Heizung bullert. Das ganze Wochenende über war sie kalt, kalt, kalt. Nun fahren wir ab, und sie schmeißen die Heizung an. Ein Unding.
Ich soll mich bei Sib melden, Sib fährt zum Bahnhof. Sage allen, die noch da sind, Lebwohl. Heulend, diesmal nicht vor Rührung. Erstaunlich, daß ich nach dieser Con noch Tränen übrighabe! Aber dann die Überraschung: Ich bin doch nicht die einzige, die nach Siegen muß. Da ist noch Kerimaya. Wer ist das? Die ganze Con über ist sie mir nicht aufgefallen. Kunststück, ist auch erst gestern gekommen. Aber egal. Wir haben die gleiche Strecke, von Siegen aus weiter, quer durchs Ruhrgebiet. Und unterhalten uns glänzend. Sie schreibt auch. Am Ende habe ich ihre Emailadresse, sie hat meine nicht, also bin ich dran mit Schreiben …

Was für ein Con. Was für eine Con. All about me. Lachen und Weinen. Es war großartig.

Nächstes Jahr komme ich wieder. Versprochen.