Who’s he that doth travel the woods late by night?
It is the father, his son by his side.
A-holding the little boy all in his arm,
he’s wrapped him up tightly, he’s keeping him warm.
»My son, pray tell me, what frightens you so?«
»Beholdst thou not, father, the Fairy King’s glow?
With his crown made of fire, his shimmering frock?«
»My son, this is naught but a phantom of fog.«
My lovely child, come follow me!
Most pleasant games I’ll play with thee.
The flowers are bright where the river runs down,
my mother’s got many a glistening gown.
»My father, my father, pray canst thou not hear,
the Fairy King’s promises, soft in my ear?«
»O don’t be afraid, little stupid, be calm!
’Tis naught but the wind that is shaking the elm.«
Willst thou, fairest manchild, not come and be mine?
My daughters will dress you in satin so fine.
At night, when my daughters are leading the ball
there’s laughter and singing and joy in my hall.
»O father, my father, pray canst thou not see,
the Fairy King’s daughters are smiling at me?«
»My boy, little boy, I can tell you quite sure,
’tis naught but the willows that wave by the moor.«… Weiterlesen
So Süß zog ich durch Flur und Feld
und trank vom Nektar voll Genuß.
Da lag ein Prinz, ein junger Held.
Ich weckte ihn mit einem Kuß.
Er gab mir Lilien für mein Haar
und Rosen für mein Angesicht.
Sein Garten war so wunderbar –
noch schönre Schätze wachsen nicht.
So schön wie nie zuvor sang ich.
Die Flügel warn mir naß vom Tau.
Mit seidnen Netzen fing er mich
und schloß mich ein im goldnen Bau.
Ich sing für ihn von Zeit zu Zeit,
Er setzt sich grinsend vor mich hin.
Er zupft an meinem Flügelkleid
und lacht, weil ich gefangen bin.
Das Lied mit Akkorden als PDF
Das Lied im Chordpro-Format
Deutsche Fassung © 1996 by Thesilée
Übertragung des Lieds »How Sweet I Roamed From Field to Field«, © by William Blake, Melodie © The Fugs
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O Mistress Alma’s children, two girls aged two and three,
have closed their eyes forever, the sun no more to see,
have closed their eyes forever, the sun no more to see,
It was their wicked mother, them of their lives bereft:
She shed their blood, but shed no tear upon this wicked theft,
but burned them by the oven’s flames till nought of them was left.
She next began to weep and wail, and through the streets she’d run,
she cried: »O come and help me, please, my children, they are gone!«
She cried: »O come and help me, please, my children, they are gone!«
»There came three elves from outland, three elves came to my door.
They sang a song so sweet and cold, it chilled me to the core,
they’ve robbed me of my children, I’ll see my babes no more!«
The people in the village, they thought her story true,
for stealing fair young children is what all elves love to do.
For stealing fair young children is what all elves love to do.
And even Alma’s husband would still believe his wife
He thought not that the ashes cold once burned with children’s life,
and as all folks did pity her, the murderess could strife.… Weiterlesen
Zwei Brüder erbauten ein Haus sich aus Stein
in den Bergen so hoch, in den Bergen so kalt.
Der eine saß nachts mit den Büchern allein,
der andre saß unten mit Freunden beim Wein,
und wenn dort ein Kind lacht, so wird es nicht alt.
Herr Fion war finster, so schwarz wie die Nacht
in den Bergen so hoch, in den Bergen so kalt.
Es dürstet sein Herz nach verstohlener Macht,
und niemand sah jemals, dass er mal gelacht,
und wenn dort ein Kind lacht, so wird es nicht alt.
Herr Davy war froh und so hell wie der Mond
in den Bergen so hoch, in den Bergen so kalt.
Er hat auf der Jagd keine Gemse verschont
und hätte am Liebsten im Wirtshaus gewohnt,
und wenn dort ein Kind lacht, so wird es nicht alt.
Doch eins hatten beide im Herzen gemein,
in den Bergen so hoch, in den Bergen so kalt.
Jung Lioba sollte die ihrige sein,
und jeder sprach bei sich: »Ach, wär sie doch mein!«
Und wenn dort ein Kind lacht, so wird es nicht alt.
Einst ritt Junker Davy hinaus auf die Jagd
in den Bergen so hoch, in den Bergen so kalt.
Er hat seinem Bruder Lebwohl nicht gesagt,
und der hat nicht nach seiner Rückkehr gefragt.… Weiterlesen
Fernab von den Häusern, da stand er allein
und sein Hut war verkrustet mit Schnee.
Sie war auf dem Heimweg, beflügelt vom Wein,
und ihr Herz war das Herz einer Fee.
Sie sah seinen Schmerz, und er dauerte ihr
Und sie sprach: »Du Schöner, was wünschest du dir?
Und er sagte: »Geliebt will ich sein.«
Da küßt ihn die Fee, und sie sagte: »So sei’s«,
und sie macht sich zufrieden nach Haus.
Doch ein Herz schlug fortan unterm Schnee, kalt und weiß,
und es sickerte Liebe heraus.
Da kamen die Vögel von nah und von fern,
und riefen: »Du Schöner, wir haben dich gern,
und wir lieben dich innig und heiß.«
Was ist ein Auge, das nie den Himmel schaut?
Was ist ein Feld, wo nur Asche angebaut?
Was ist ein Feuer, das ohne Flamme brennt?
Was ist ein Herz, das die Liebe nicht kennt?
Die Saat sprang auf, so kam der Frühling ins Land,
da wundert der Bauer sich sehr:
Den Vogelscheuch, der doch seit Jahren dort stand,
plötzlich fürchten die Vögel nicht mehr.
»Ach, es kommt, wie es kommt, und es ist, wie es ist,
und du alter Strohmann gehörst auf den Mist« –
und er setzte den Haufen in Brand.… Weiterlesen
Die Kinder der Frau Alma, zwei Mädchen, blond und fein,
die waren erst drei Jahre alt, zum Sterben viel zu klein.
die waren erst drei Jahre alt, zum Sterben viel zu klein.
Doch ihre Mutter Alma war böse ganz und gar:
Sie brachte ihre Kinder um, als ihr Mann auswärts war,
und legt sie in den Küchenherd bis nichts mehr übrig war.
Dann lief sie aus dem Hause und durch den ganzen Ort
und rief: »Ihr Leute, helft mir schnell, die Kinder holt man fort!
und rief: »Ihr Leute, helft mir schnell, die Kinder holt man fort!
Grad sah ich Elfen kommen, es waren ihrer drei,
sie gingen einfach in mein Haus, als ob das gar nichts sei,
und flogen bald schon wieder weg, die Kinder warn dabei.«
Die Nachbarn der Frau Alma, sie glaubten dieser Mär,
denn Elfen holen Kinder fort und geben sie nicht her.
denn Elfen holen Kinder fort und geben sie nicht her.
Und auch Frau Almas Gatte, der glaubte seiner Frau
und sah nicht in den Kücherherd, der jetzt war kalt und grau.
Und keiner sagte: »Das war Mord!« – Frau Alma war zu schlau.
Jedoch am nächsten Morgen, ihr Mann war wieder aus,
da standen schlank und hold und schön drei Elfen vor dem Haus.… Weiterlesen
Don’t you stare at my shimmering butterfly wings,
Don’t dare touching my bright yellow hair.
Yes my name’s Daffodil,
but don’t think I won’t kill
you – don’t think that a fairy plays fair.
Though my rapier looks like a toothpick to you,
I can use it with excellent skill:
Pass that ring you hold dear
or I’ll prick through your ear,
And if you won’t drop dead, you’ll fall ill.
Aye and never they say I’m so evil
Aye and ever they say I’m so cute.
But I’ll show them what I can
I’m a wild highwayman:
I am a seven-inch-brute.
Don’t you think »Pray what danger’s a fairy to me?
She’s so tiny, can’t carry a thing!«
But I’ll walk through your door
and I’ll come back for more
’till I’ve got every coin, every ring.
Though my face is the cutest that ever you’ve seen
and black petals do suit me just great,
I am worse than you think
and I kill with a wink:
Close your eyes, or look up, face your fate.
Aye and never they say I’m so evil
Aye and ever they say I’m so cute.
But I’ll show them what I can
I’m a wild highwayman:
I am a seven-inch-brute.… Weiterlesen