bookmark_borderVineta

Stand by the seaside and gaze down the water,
the city down there lies asleep.
Where dwell nought but fish and the souls of the restless,
a name’s all she’s left for to keep.
One hundred years ago no one would save her,
no one would spend but a dime:
Join me tonight on my way to Vineta,
lets bring this town back to time.

Come, come, come to Vineta,
the city of streets paved with gold.
Come, come, come to Vineta,
the city, once properous and bold,
now drowned in the baltic so cold.

Look, there she’s rising all out of the water,
the town, once so proud and so gay.
No one saw her her rooftops, her pavements a-sparkle
for one hundred years and a day.
Deep down below in the dark we must dwell, we
cannot breathe the light but today –
six hundred years we have prayed for redemption,
child, don’t leave us in dismay.

Come, come, come to Vineta,
come and bring coins in your purse.
Come, come, come to Vineta,
buy something, one pennie’s worth,
and thus set us free from this curse.

Purchase our goods, gorgeous combs, splendid brooches
of corals, of seashells, of stone.
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bookmark_borderVineta

Stell dich ans Ufer und schau in das Wasser,
dort unten liegt still eine Stadt,
bewohnt nur von Fischen und rastlosen Seelen,
die nichts als den Namen noch hat.
Vor hundert Jahren ward sie nicht gerettet,
doch nun ist es endlich soweit:
Geh heute Nacht mit mir durch Vineta,
wir heben die Stadt in die Zeit.

Komm, komm, komm nach Vineta,
wo Straßen gepflastert mit Gold.
Komm, komm, komm nach Vineta,
die Stadt, der das Glück einst so hold,
am Ende vom Meer überrollt.

Schau, da erscheint sie, sie steigt aus dem Wasser,
die Stadt, die so stolz einst und schön.
Es glitzern die Dächer, die goldenenGassen,
seit einhundert Jahrn nicht gesehn.
Wir, die wir leben als Geist in der Tiefe,
nur heute Nacht atmen wir Licht –
harren der Stunde, da man uns erlöse,
komm, Kind, enttäusche uns nicht.

Komm, komm, komm nach Vineta
komm mit den Taschen voll Geld.
Komm, komm, komm nach Vineta,
kauf etwas, das dir gefällt
und hol uns zurück in die Welt.

Schau unsre Waren, die prachtvollen Kämme,
aus Perlmutt, Korallen und Stein.
Schau unsre Tücher, aus Algen gewoben –
komm und kauf, was darf es sein?
Sprich, Kind, erzähl uns von deinem Jahrhundert –
was habt ihr gemacht aus der Welt?… Weiterlesen

bookmark_borderThe Wakening

Memories of laying down, but no memories of sleep.
In my memories I drown, but awake I cannot keep.
O my eyes I cannot open, I can’t even move my head.
To fly freely, I’m but hopin’
and my flame … and my flame … and my flame … and my flame…
I am not dead!

What’s these mountains that surround me? When I lay, there was but grass.
Brothers, sisters all around me turned to stone as time did pass,
When the moments turned to hours and millennia went by
And we lay as silent towers
And we slept … and we slept … and we slept … and we slept…
We did not die!

Fire burn – do not wither, flame!
Ages turn – won’t you call my name?
Breath – don’t leave me alone
I do not wish to turn to stone

Where’s the flame I held so dearly? Where’s the spark that was my soul?
O if only I’d see clearly, but I feel I am not whole.
There’s remembrances of fire and some heat I cannot hold
while I flew so high an higher
in my dreams … in my dreams … in my dreams … in my dreams …
My world’s grown old!
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bookmark_borderThe Dragons‘ Repose

Way down by the sea, near the whispering spray,
each mountain one time was a Drakon.
There’s never a motion as silent they lay,
but one day they’ll go and awaken.

Of days they are dreaming, a long time gone by,
of freedom and beauty and fire.
They used to be Lords of the heavens so high,
their dreams now may fly even higher.

They dream by the sound of waves kissing the beach,
of dragons no longer afraid.
When fire did reign, there was no need for speech,
and their power of thought still is great.

The day now has come that time moves too fast,
that we have to leave like the Drakon.
We are history now, since our future is past –
But one day we’ll go and awaken.

Ein Lied zu meinem Roman »Eine Flöte aus Eis«:
Die selben Drachen begegnen
uns wieder im Lied »The Wakening«.

Die Deutsche Fassung dieses Liedes ist »Der Drachen Ruh«

Das Lied mit Akkorden als PDF
Das Lied im Chordpro-Format

Englischer Text © 1999 und Melodie © 1997 by ThesiléeWeiterlesen

bookmark_borderSchattenreiter

Mein Liebster, er hat mich verlassen
und ist an meiner Seite doch stets als mein Mann.
Der er nun ist, den kann ich nicht hassen,
Weil man das, was nicht lebt, hassen, lieben nicht kann.
Schwarzer Bann hält die Seele gefangen,
hält die Seele gefangen in schimmerndem Stein.
Ach, wär ich doch nur mit ihm gegangen!
Als er ging, doch ich ging nicht, nun bin ich allein.

Und er reitet all Nacht mit den Schatten
und dann singt er sein Lied mit dem Wind, wenn er singt
von den Träumen, die wir damals hatten –
ganz allein mit der Nacht, von Schatten umringt.

Ich gehe den Zauber zu brechen
mit dem Stein in der Hand, der mein Liebster einst war.
Ich will mit dem Zauberer sprechen
der den Mann mir verwandelt vor Tag und vor Jahr.
Ach, ich weiß, er hat selbst so entschieden:
Aus der Angst vor dem Tod, aus der Angst vor der Zeit –
zwar hat er so das Sterben vermieden.
doch er kannt nicht den Preis, und er kennt nicht mein Leid.

Und er reitet all Nacht mit den Schatten
und dann singt er sein Lied mit dem Wind, wenn er singt
von den Träumen, die wir damals hatten –
ganz allein mit der Nacht, von Schatten umringt.
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bookmark_borderJahreskreis

Weine nicht, wenn der Winter kommt
nicht, wenn das Jahr zu Ende geht
Sterben kannst du im Sommer genauso wie heut
Frühling kommt immer wieder
und jedes Blatt wird welken
dem Jahr ist doch ganz egal, was dich schmerzt, was dich freut.

Dunkel ist der Dezember, die Schatten am längsten
und doch feiern wir das Licht mehr denn je in der Zeit
Januar bringt uns Glatteis, den Schnee muss man schaufeln
Und doch jammert alle Welt, wenn es einmal nicht schneit.

Februar, tolle Tage – da muss man doch jeck sein!
Die Schnapsleichen regeln sich schon von selbst den Verkehr
Der März kommt, der bringt uns Frühling – wie, was, das heißt Regen?
und auch all die schönen Pollen will dann keiner mehr.

Weine nicht, wenn der Winter kommt
nicht, wenn das Jahr zu Ende geht
Sterben kannst du im Sommer genauso wie heut
Frühling kommt immer wieder
und jedes Blatt wird welken
dem Jahr ist doch ganz egal, was dich schmerzt, was dich freut.

Schimpf nicht auf den April, nicht nur wegen des Wetters,
da grünen uns alle Bäume, da blüht die Natur
Mai ist der Wonnemonat, zum Heiraten prima,
nur hat man dann keinen Partner, vermiest das die Tour.… Weiterlesen

bookmark_borderDie Quelle

Ich spüre schon schwinden die Jugend in mir:
So schal schmeckt die Liebe, die Freude, das Bier.
Die Jahre, sie fliehen, die Zeit eilt vorbei,
Nun bin ich noch jung, doch es bleibt nicht dabei.

Ich finde nur Frieden im süßesten Traum
Denn dort scheint die Sonne und dort steht ein Baum,
und zu seinen Wurzeln ein Bächlein entspringt,
so silbern wie Mondlicht, und glitzert, und singt:

Es fließt eine Quelle, ihr Wasser so kalt
und wer davon trinket wird zweimal so alt.

Den Ort muß ich finden, und kost es die Welt,
denn niemand kann kaufen sich Jahre für Geld.
Doch find ich die Quelle, da ward sie zu Eis,
nur in meinem Herz singt das Wasser noch leis:

Es fließt eine Quelle, ihr Wasser so kalt
und wer davon trinket wird zweimal so alt.

»Wie kann ich dich schmelzen, sag was muß ich tun?«
»O gib mir dein Feuer, ich mag nicht mehr ruhn!
Gib mir deiner Jugend, so ist es vollbracht:
Komm gib mir dein Leben, ich gebe dir Macht!

Es fließt eine Quelle, ihr Wasser so kalt
und wer davon trinket wird zweimal so alt.

So singt mir das Wasser, noch süßer als Wein,
so singt mir das Eis, das so kalt ist wie Stein.
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bookmark_borderDick Turpin’s Secret

Dick Turpin, Dick Turpin, what ridest thou so fast?
By one set of horseshoes, for one day they’ll last
To take me to London from York in a night
And back the same day – with the wind I do ride.

I see a black-clad highwayman a-speeding down the hill
He’s looking for the London coach, he’s waiting for a kill
And though he shows his face, he’s seen in York the other day,
And though they know he did it, with his crime he’ll get away.

His name it is Dick Turpin and his horse, she’s called Black Bess
He is the vilest highwayman to give the world distress.
And none knows how he did it save one man who will not tell:
He’s the man who forged the horseshoes to make Bess go swift as hell.

O blacksmith, o blacksmith, why namest thou thy price?
I’ve paid for your work, and I will not pay twice.
O you’ve paid for the iron as you’ll pay for your crime
But now you must pay me for stealing some time

I see a black-clad highwayman a-speeding through the night
He’s left a few survivors who will now live on in fright
He is a laughing villain, poor men’s hero he will be
But his laughter hides a secret that no man is bound to see.
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bookmark_borderDer Drachen Ruh

Dort unten am Meer, wo die Gischt leise singt,
da waren die Berge einst Drachen.
Nun schlafen sie still, und kein Atemzug klingt,
doch werden sie einmal erwachen.

Sie träumen von Zeiten, die lange vorbei,
von Tagen voll lodernder Flammen.
Einst lebten sie einzeln, so mächtig und frei.
Nun liegen sie alle beisammen.

Sie hören die Lieder der Flut dort am Strand,
doch meiden die Wasser sie weit.
Dereinst hat ihr Feuer den Himmel verbrannt,
zu Ende ging längst ihre Zeit.

Und nun kommt der Tag, wo auch wir müssen gehn,
wie vor uns die Hohen und Drachen.
Wir wollen die kommende Zukunft nicht sehn –
doch werden wir einmal erwachen.

Ein Lied zu meinem Roman »Eine Flöte aus Eis«:
Die selben Drachen begegnen uns wieder im Lied »The Wakening«.

Die Englische Fassung dieses Liedes ist »The Dragons’ Repose«

Das Lied mit Akkorden als PDF
Das Lied im Chordpro-Format

Text und Melodie © 1997 by ThesiléeWeiterlesen

bookmark_borderColdwater Spring

My time’s growing old as I lose year by year,
a stale taste is clinging to friends, love and beer.
I feel my life dwindling, days running away,
I may yet be young, but I’m turning to grey.

I will but find comfort within a sweet dream
where down by a willow’s roots springs a clear stream.
The waters run silvern, like moonlight so free,
and as they flow on, they start singing to me:

There runs a clear streamlet with water so cold
and those who will drink it will grow twice as old.

This place to discover, my soul I would give:
No money will grant you with more time to live.
But then as I get there, the spring’s turned to ice,
and it’s deep in my heart that a singing will rise:

There runs a clear streamlet with water so cold
and those who will drink it will grow twice as old.

»Pray how can I melt you, for all heavens’ sake?«
»O give me your fire, my sleep it will wake.
O give me your youth, so I’ll prosper and thrive.
O I’ll give you power – come give me your life.

Then runs a clear streamlet with water so cold,
and if you will drink it, you’ll grow twice as old.«
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