Let me fill your glass
and let sorrows pass
for you never will be old:
Come on, sing my song,
your life won’t be long:
Soon you’re dead, sweet prince, pale and cold.
So let us now with every breath
drink, and play a trick on death.
There’s no need for you to cry:
Raise your cup and drink it dry.
Let me fill your glass
and let sorrows pass
for you never will be old:
Come on, sing my song,
your life won’t be long:
Soon you’re dead, sweet prince, pale and cold.
All the world is moaning – well, then let in moan.
If you need more pleasure, you can take a loan.
I can be your friend in many shapes:
Made from hops, from barley and from grapes.
Let me fill your glass
and let sorrows pass
for you never will be old:
Come on, sing my song,
your life won’t be long:
Soon you’re dead, sweet prince, pale and cold.
It is poison that you think your life
Vicious poison that will end your strife
So you thought I was your friend, you fool?
Thought me light?
Think again! That isn’t right!
Let me fill your glass
and let sorrows pass
for you never will be old:
Come on, sing my song,
your life won’t be long:
Soon you’re dead, sweet prince, pale and cold.… Weiterlesen
So Süß zog ich durch Flur und Feld
und trank vom Nektar voll Genuß.
Da lag ein Prinz, ein junger Held.
Ich weckte ihn mit einem Kuß.
Er gab mir Lilien für mein Haar
und Rosen für mein Angesicht.
Sein Garten war so wunderbar –
noch schönre Schätze wachsen nicht.
So schön wie nie zuvor sang ich.
Die Flügel warn mir naß vom Tau.
Mit seidnen Netzen fing er mich
und schloß mich ein im goldnen Bau.
Ich sing für ihn von Zeit zu Zeit,
Er setzt sich grinsend vor mich hin.
Er zupft an meinem Flügelkleid
und lacht, weil ich gefangen bin.
Das Lied mit Akkorden als PDF
Das Lied im Chordpro-Format
Deutsche Fassung © 1996 by Thesilée
Übertragung des Lieds »How Sweet I Roamed From Field to Field«, © by William Blake, Melodie © The Fugs
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Ich liebte diesen Rebstock schon seit Jahren
Hab Trauben nie, noch Blüten dran gesehn
Und wenn auch nie niemals Blätter an ihm waren
Ließ ich ihn doch stets in meinem Garten stehn.
Und hegte ihn, und hoffte, bangte, flehte
Daß er für mich in Blatt und Trauben stand:
Und hoffte, wenn der Frühlingswind sich drehte
Und weinte, wenn der Herbst ging über Land.
O blüh für mich du schönste aller Reben
Ich will dir meine ganze Liebe geben
Für einen Schluck von deinem süßen Wein
Ließ ich wohl alles Gold der Erde sein.
Dann eines Tages stand sie auf der Schwelle
Mit weinlaubrotem Haar und Blick voll Glück
Gewann sie doch mein Herz gleich auf der Stelle
Und blieb bei mir, und liebte mich zurück.
In diesem Sommer durft der Rebstock treiben
Er blühte, er trug Laub und Trauben fein
Ich wünschte mir, sie würde ewig bleiben:
Doch wie sollt erst der Kuß der Beeren sein?
O blüh für mich du schönste aller Reben
Ich will dir meine ganze Liebe geben
Für einen Schluck von deinem süßen Wein
Ließ ich wohl alles Gold der Erde sein.
»Mein Liebster, pflücke niemals meine Trauben!
Wenn du nur eine anrührst, bin ich fort.«
Ich wollte diesen Warnungen nicht glauben:
Ich liebte sie, doch gab nichts auf ihr Wort.… Weiterlesen