Faß mir nicht meine Schmetterlingsflügelchen an,
Sonst durchlöcher ich dich wie ein Sieb!
Ja, ich bin eine Fee,
trotzdem tu ich dir weh –
Glaub nicht, alle die klein sind, sind lieb.
Sieht mein Degen auch mehr wie ein Zahnstocher aus,
Führ ich ihn doch mit großem Geschick:
Zieh die Börse hervor
sonst pieks ich dich ins Ohr
Und dann fällst du und brichst dein Genick
Ach, und niemand sagt, ich bin so böse,
Ach, und jeder sagt, ich bin so süß –
Doch ich kriege alles hin,
weil ich ein Räuber bin:
Zwölf Zentimeter, und fies!
Denk nicht »Was? Eine Fee? Die macht mir doch nichts aus!
Sie ist klein und zum Tragen zu schlapp!«
Doch ich flieg in dein Haus,
rein und wieder hinaus,
bis ich alles Gold, jeden Ring hab.
Und bin ich auch die Schönste, die jemals du sahst
– schwarzes Blütenblatt steht mir so fein! –
bin ich nicht wie die Schwestern,
bin nicht Fee von gestern,
und schneid ohne Zögern dich klein.
Ach, und niemand sagt, ich bin so böse,
Ach, und jeder sagt, ich bin so süß –
Doch ich kriege alles hin,
weil ich ein Räuber bin:
Zwölf Zentimeter, und fies!
Lach jetzt nicht und denk »Wie?… Weiterlesen
