Stiefel und Schuh, leg deine dazu!
Dann lässt der Teufel die Stadt auch in Ruh.
Stiefel und Schuh, leg deine dazu!
Dann lässt der Teufel die Stadt auch in Ruh.
War eine Stadt mal, so stolz und so reich
Wollt einen Dom bauen, und wollte ihn gleich.
Weil es sonst viel zu lang dauert
Wenn man das Stein auf Stein mauert
Wer kann da helfen? Der Teufel allein
Und eine Seele sollt Lohn für ihn sein.
Doch wollten die Städter es wissen
Und haben den Teufel beschissen
Doch List und der Teufel, das weiß jedes Kind
Führt doch nur dazu, dass nach Rache der sinnt.
Stiefel und Schuh, leg deine dazu!
Dann lässt der Teufel die Stadt auch in Ruh.
Stiefel und Schuh, leg deine dazu!
Dann lässt der Teufel die Stadt auch in Ruh.
Der Teufel ist wild in die Dünen gerannt
Holte sich dort einen Sack voller Sand
Wünschte sich Pferd her und Wagen:
Konnte den Sack kaum noch tragen.
Machte sich so auf den Rückweg zur Stadt
Sie zu begraben – so hat er sie satt.
Da haben die Städter verstanden:
Beim Teufel kann man so nicht landen!
So flüchteten sie sich in Angst und Gebet:
Ach, für die Stadt war es bald schon zu spät.… Weiterlesen
I’m a handsome young hero and tired of light,
for there’s powers of great in the darkness of night
Still one thing is needed my virtue to spoil:
An ointment of evil called Black Magic Oil.
O Demon, dear Demon, what took you so long?
Your Black Magic Oil is so potent and strong!
I long for vile darkness, for torment and toil –
will you give me a dose of your black magic oil?
So I summoned a demon, t’was just for to try,
And I asked what he’d pay if my soul he could buy.
Then I summoned another – you’d better compare:
If you give up your soul, just make sure you’re paid fair.
O Demon, dear Demon, what took you so long?
Your Black Magic Oil is so potent and strong!
I long for vile darkness, for torment and toil –
will you give me a dose of your black magic oil?
The demons they smiled and they asked for my name
and I said »I’ll tell you if you tell me the same.«
Then they said: »What you ask for can mean great turmoil –
Are you sure you want us to make Black Magic Oil?«… Weiterlesen
Mein Liebster, er hat mich verlassen
und ist an meiner Seite doch stets als mein Mann.
Der er nun ist, den kann ich nicht hassen,
Weil man das, was nicht lebt, hassen, lieben nicht kann.
Schwarzer Bann hält die Seele gefangen,
hält die Seele gefangen in schimmerndem Stein.
Ach, wär ich doch nur mit ihm gegangen!
Als er ging, doch ich ging nicht, nun bin ich allein.
Und er reitet all Nacht mit den Schatten
und dann singt er sein Lied mit dem Wind, wenn er singt
von den Träumen, die wir damals hatten –
ganz allein mit der Nacht, von Schatten umringt.
Ich gehe den Zauber zu brechen
mit dem Stein in der Hand, der mein Liebster einst war.
Ich will mit dem Zauberer sprechen
der den Mann mir verwandelt vor Tag und vor Jahr.
Ach, ich weiß, er hat selbst so entschieden:
Aus der Angst vor dem Tod, aus der Angst vor der Zeit –
zwar hat er so das Sterben vermieden.
doch er kannt nicht den Preis, und er kennt nicht mein Leid.
Und er reitet all Nacht mit den Schatten
und dann singt er sein Lied mit dem Wind, wenn er singt
von den Träumen, die wir damals hatten –
ganz allein mit der Nacht, von Schatten umringt.… Weiterlesen
Zwei Brüder erbauten ein Haus sich aus Stein
in den Bergen so hoch, in den Bergen so kalt.
Der eine saß nachts mit den Büchern allein,
der andre saß unten mit Freunden beim Wein,
und wenn dort ein Kind lacht, so wird es nicht alt.
Herr Fion war finster, so schwarz wie die Nacht
in den Bergen so hoch, in den Bergen so kalt.
Es dürstet sein Herz nach verstohlener Macht,
und niemand sah jemals, dass er mal gelacht,
und wenn dort ein Kind lacht, so wird es nicht alt.
Herr Davy war froh und so hell wie der Mond
in den Bergen so hoch, in den Bergen so kalt.
Er hat auf der Jagd keine Gemse verschont
und hätte am Liebsten im Wirtshaus gewohnt,
und wenn dort ein Kind lacht, so wird es nicht alt.
Doch eins hatten beide im Herzen gemein,
in den Bergen so hoch, in den Bergen so kalt.
Jung Lioba sollte die ihrige sein,
und jeder sprach bei sich: »Ach, wär sie doch mein!«
Und wenn dort ein Kind lacht, so wird es nicht alt.
Einst ritt Junker Davy hinaus auf die Jagd
in den Bergen so hoch, in den Bergen so kalt.
Er hat seinem Bruder Lebwohl nicht gesagt,
und der hat nicht nach seiner Rückkehr gefragt.… Weiterlesen