Ich spüre schon schwinden die Jugend in mir:
So schal schmeckt die Liebe, die Freude, das Bier.
Die Jahre, sie fliehen, die Zeit eilt vorbei,
Nun bin ich noch jung, doch es bleibt nicht dabei.
Ich finde nur Frieden im süßesten Traum
Denn dort scheint die Sonne und dort steht ein Baum,
und zu seinen Wurzeln ein Bächlein entspringt,
so silbern wie Mondlicht, und glitzert, und singt:
Es fließt eine Quelle, ihr Wasser so kalt
und wer davon trinket wird zweimal so alt.
Den Ort muß ich finden, und kost es die Welt,
denn niemand kann kaufen sich Jahre für Geld.
Doch find ich die Quelle, da ward sie zu Eis,
nur in meinem Herz singt das Wasser noch leis:
Es fließt eine Quelle, ihr Wasser so kalt
und wer davon trinket wird zweimal so alt.
»Wie kann ich dich schmelzen, sag was muß ich tun?«
»O gib mir dein Feuer, ich mag nicht mehr ruhn!
Gib mir deiner Jugend, so ist es vollbracht:
Komm gib mir dein Leben, ich gebe dir Macht!
Es fließt eine Quelle, ihr Wasser so kalt
und wer davon trinket wird zweimal so alt.
So singt mir das Wasser, noch süßer als Wein,
so singt mir das Eis, das so kalt ist wie Stein.… Weiterlesen
